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Administrator
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9 ********* Windows 7 Ultimate Officeversion: Office 2007 |
Fallbeispiel: Es wurde ein neues Notebook mit Windows Vista angeschafft. Man verfügt aber noch über eine ungenutze XP-Lizenz und möchte aus verschiedenen Gründen wieder Windows XP auf dem Laptop installieren. Bei der Installation werden keine Festplatten angezeigt, auf die das Betriebssystem installiert werden könnte. Was ist passiert?
In der Regel verfügen Geräte, die mit Windows Vista ausgeliefert werden, auch über SATA-Anschlüsse für die Festplatte(n). Der Treiber für diesen SATA-Controller ist aber zu der Zeit, als die Installationsroutine für Windows XP entwickelt wurde noch garnicht verfügbar gewesen. Als Folge davon kann die Installationsroutine die Festplatte(n) nicht ansprechen, weil der dazu notwendige Treiber fehlt. Geräte neuerer Produktion verfügen im BIOS über die Möglichkeit, einen sogenannten "IDE-Modus" einzustellen. Leider sind hier die Hersteller nicht an eine feste Bezeichnung gebunden, sodass man selbst schauen muss, wie der genaue Punkt im BIOS lautet. Das Handbuch sollte hierzu aber in jedem Fall Hinweise liefern können. In diesem Modus lässt sich eine XP-Installation zunächst ohne zusätzliche Treiber durchführen. Die SATA-Treiber können dann später aus dem laufenden Windows heraus nachinstalliert werden. Geräte älterer Bauart besitzen diese Möglichkeit oftmals noch nicht, sodass hier auf nachfolgende Anleitung zurückgegriffen werden muss. Man ist also zunächst darauf angwiesen, dass der Gerätehersteller einen entsprechenden Treiber für Windows XP bereitstellt. Die Hersteller verkaufen aber ihr Gerät meist ausschliesslich mit Vista und stellen die Treiber für ältere Betriebssysteme dann u.U. nur verzögert bereit. Hat man den passenden Treiber gefunden, kommt das nächste Problem: Unter Windows XP lassen sich zusätzliche Treiber für die Installation nur mit Diskette einbinden. Bei neueren Geräten fehlt aber aufgrund der veralteten Technologie meist genau dieses Laufwerk. Leider gibt es auch bislang keine bekannte Möglichkeit, den Treiber einfach von einen USB-Stick, oder einem anderen modernen Speichermeduim zu laden. Fall 1: Diskettenlaufwerk ist vorhanden Starten Sie den Rechner durch das Booten von der Installations CD. Sobald das Setup gestartet ist, untersucht es die Hardwarekonfiguration des Rechners: 11.JPG Unmittelbar darauf erscheint auch schon die die Aufforderung am unteren Bildrand, zum Einbinden weiterer Treiber die Taste F6 zu drücken. Hier muss man ein wenig flink mit der Reaktion sein um den richtigen Moment nicht zu verpassen. 1f6.JPG Eine Reaktion auf die Betätigung von F6 erfolgt jedoch zunächst nicht, denn zuerst lädt das Setup weitere Treiber für die Installation. 13.JPG Erst an der Stelle des Setup, wo normalerweise die Festplatte für die Installation ausgewählt werden würde, erscheint nun die Abfrage nach dem zusätzlichen Treiber. Davon, dass hier namentlich nur SCSI -Treiber erwähnt werden, lassen wir uns nicht zu irritieren, denn SATA war zu Zeiten von Windows XP noch kein bekannter Begriff. 1f62.JPG Hier ist nun also die Diskette mit den SATA-Treibern in das Laufwerk zu legen und die Z-Taste zur Angabe der zusätzlichen Treiber zu betätigen. Wurde alles korrekt durchgeführt, erscheinen die Laufwerke dann in gewohnter Weise im Setupmenü und man kann das Ziel der Installation wie bei normalen ATA-Platten auswählen um mit der Installation ganz normal fortzufahren. Fall 2: Diskettenlaufwerk ist nicht vorhanden Hier gibt es zwei Möglichkeiten: entweder man besorgt sich ein Diskettenlaufwerk, welches über USB angeschlossen wird (ab ca.25Euro) und verfährt dann nach der Methode in unserem Fall 1 oder man traut es sich zu, die InstallationsCD mit dem betreffenden Treiber auszustatten. Für die Erstellung einer solchen angepassten InstallationsCD empfiehlt sich das kostenlose Programm "nlite", auf dessen Webseiten auch eine detaillierte Anleitung für die Treiberintegration angeboten wird. |
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