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Administrator
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9 ********* Windows 7 Ultimate Officeversion: Office 2007 |
In diesem Artikel wird beschrieben, wie man eine Remotedesktopverbindung zu einem Rechner hinter einem Router über das Internet herstellt. Diese Anleitung soll Einrichtung und Möglichkeiten erläutern.
Die windowseigene Implementierung der Möglichkeit, einen Rechner über die Remotedesktopverbindung fernzusteuern, ist bisher als sicher anzusehen und sie ist in den Punkten Funktionalität und Geschwindigkeit gut bis besser als Produkte von Drittherstellern (VNC, PC-Anywhere). Grundsätzlich besteht erstmal ein Unterschied zwischen Remotedesktopverbindung und Remoteunterstützung. Während die Remoteunterstützung immer eine Bestätigung oder Aktion auf dem Zielrechner erfordert, kann man mit der Remotedesktopverbindung einen Rechner tatsächlich alleine fernsteuern und fernbedienen. Voraussetzungen und Vorbereitung: Als Betriebssystem für das Hostsystem eignen sich: Windows XP Professional Windows Vista Business Windows Vista Ultimate Windows Vista Enterprise Die Versionen Windows XP Home Edition, Windows Vista Home Basic und Windows Vista Home Premium sind nicht als Hostsystem geeignet, da sie nur den Client für die Remotedesktopverbindung mitbringen. Da die Remotedesktopverbindung erst mit Windows XP eingeführt wurde, ist sie ebenfalls nicht in den älteren Windowsversionen (2000, NT, 98, 95) enthalten. Auf Windows 2000/NT kann jedoch der Client nachgerüstet werden, sodass auch von diesen Systemen aus der Remotezugriff möglich ist: Downloaddetails: Remote Desktop Connection Software Eine Zeitlang war unter dem Namen dosrdp sogar ein Freeware Remotedesktopclient für DOS verfügbar. Leider ist die Seite des Herstellers nicht mehr verfügbar, über eine Suche im Internet sollte dosrdp aber noch zu finden sein. Da es allgemein üblich ist, dass private Internetanschlüsse mit einer dynamischen IP-Adresse versorgt werden, ändert sich diese auch üblicherweise spätestens alle 24 Stunden. Damit man seinen Rechner also auch aus dem Internet findet, muss man seine aktuelle IP-Adresse kennen. Vorzugsweise erstellt man sich dazu einen Account bei einem Anbieter dynamischer DNS-Registrierungen. Dies ist unter dem genannten Link kostenfrei und funktioniert einwandfrei. Es empfielt sich hier als Anbieter "DynDNS": https://www.dyndns.com/account/create.html nicht zuletzt dadurch, weil dieser Anbieter schon in den Einstellungen vieler Router (z.B. Linksys) vorbereitet ist. Die grundsätzliche Funktion der Internetverbindung wird hier bereits als Voraussetzung angenommen, weswegen hier nicht näher darauf eingegangen wird. Wenn der Host-Rechner bisher vom Router seine IP-Adresse per DHCP erhält, sollte der Rechner nun auf eine feste IP-Adresse eingestellt werden. Dies ist die Voraussetzung für eine dauerhaft funktionierende Portweiterleitung auf den richtigen Rechner. Bei der Umstellung auf eine feste IP-Adresse ist zu beachten, dass nun auch die IP-Adresse des Routers als Standardgateway und DNS-Server eingetragen werden muss. Auf dem Host-Rechner muss die Remotedesktopverbindung aktiviert werden und der Remotebenutzer festgelegt werden. Diese Einstellungen werden unter den "Eigenschaften von System" im Register "Remote" vorgenommen. Zu den Neuerungen von Windows Vista zählt, dass hier der Zugriff für "eine beliebige Version von Remotedesktopverbindung" oder eine Verbindung von "Remotedesktop mit Netzwerkschichtauthentifizierung" freigegeben werden kann. Für unser Beispiel ist die "beliebige Version..." die richtige Auswahl. Die Windowsfirewall schaltet dazu automatisch die benötigten Ports frei. Zusätzlich installierte Produkte von Drittanbietern (ZoneAlarm etc.) müssen evtl. extra konfiguriert werden. Damit der Dienst der Remotedesktopverbindung von aussen erreichbar ist, muss der Port 3389 auf dem Router auf die IP-Adresse des Host-Rechners weitergeleitet werden. Dieser Port ist auch auf einer eventuell vorhandenen Firewall entsprechend freizuschalten. Der eigentliche Grund, warum hier hauptsächlich die Konfiguration hinter einem Router beschrieben wird, ist folgender: moderne Router haben einen eingebauten Service für den dynDNS-Anbieter, mit dem sie sich automatisch bei diesem aktualisieren und anmelden können. Ebenso kann man im Router einstellen, dass eine sofortige Wiedereinwahl nach einer Trennung erfolgt, was für eine ständige Verfügbarkeit des remote zu steuernden Rechners erforderlich ist. Betreibt man seinen Rechner direkt an einer DFÜ-Verbindung (also ohne Router), muss man sich einen Client für den dynDNS-Anbieter installieren https://www.dyndns.com/support/clients/ und durch entsprechende Konfiguration auch dafür sorgen, dass der Rechner sich auch nach einer Trennung durch den Provider wieder in das Internet einwählt. Mit diesen Einstellungen sind auch schon die Vorbereitungen für eine funktionierende Remotedesktopverbindung abgeschlossen. Da man nicht aus dem eigenen Netz heraus auf seine eigene dyndns-Adresse zugreifen kann (die allermeisten Router unterstützen das dazu benötigte Loopback nicht), ist man darauf angewiesen, die Verbindung von extern zu testen. Im günstigsten Fall verfügt man über einen zweiten Rechner mit Modem oder ISDN-Karte, mit dem man eine zusätzliche Internetverbindung erstellt. Die eigentliche Remotedesktopverbindung wird nun mittels des dynamisch registrierten DNS-Eintrags hergestellt. Dazu wählt man auf dem Client unter Start - Programme - Zubehör - Kommunikation (XP) - Remotedesktopverbindung aus und trägt dort den registrierten dynDNS-Namen, den Benutzernamen und das Passwort ein. Besonderheiten: Hat man mehrere Rechner in seinem Heimnetzwerk und will auch auf die verschiedenen Rechner von extern zugreifen, empfielt es sich, einen Rechner wie oben beschrieben einzurichten und sich dann von diesem aus wiederum durch Aufruf einer neuen Remotedesktopverbindung weiterzuverbunden. Da man den Port 3389 auf dem Router nur einmal auf einen Rechner "forwarden" kann, empfiehlt sich dieser Weg. Wer mehrere Rechner auf verschiedenen Ports ansteuern will oder muss, findet hier eine Anleitung, wie der Standartport der Remotedesktopverbindung geändert werden kann: Ändern des Ports für eingehende Verbindungen zum Remotedesktop Dann muss natürlich auch eine entsprechende Portweiterleitung für jeden der geänderten Ports auf dem Router eingetragen werden und auch beim Aufruf des Clients der Port mit übergeben werden (registriertername.dyndns.org:PORTNUMMER). Hat man eine Verbindung erstmal erfolgreich hergestellt, kann man diese auch abspeichern. Das Risiko, dabei das Passwort mit abzuspeichern muss jeder selbst abschätzen können. Eine solche gespeicherte Verbindung wird benötigt, wenn man auf den aktuellen Inhalt des Desktops des Zielrechners zugreifen will. Ansonsten erhält ein Remotebenutzer einen leeren (neuen) Desktop, auch wenn er den gleichen Benutzernamen nutzt, wie ein aktuell auf dem Zielrechner angemeldeter Benutzer. Hierzu erstellt man sich eine neue Verknüpfung zur "mstsc.exe" mit dem Schalter "/Console" nach folgendem Schema: Code:
C:\WINDOWS\system32\mstsc.exe "[Pfad zur gespeicherten Verbindung]\[Dateiname].RDP" /console Remote Desktop Connection (Terminal Services Client 6.0) Fragen, Hinweise oder Kommentare werden von registrierten Benutzern jederzeit in der Rubrik Windows XP Netzwerk entgegengenommen. |
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