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Administrator
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Über die grundsätzliche Einrichtung eines WLAN Netzwerkes kann man sich in diesem Artikel aus der Microsoft Knowledgebase informieren: KB940687.
Wir werden hier versuchen, die am häufigsten auftretenden Probleme mit WLAN-Verbindungen unter Windows Vista zusammenzufassen und natürlich -soweit möglich- Lösungen anzubieten. Bei allen auftretenden Problemen ist zunächsteinmal sicherzustellen, dass die aktuellen Treiber verwendet werden. Dies betrifft nicht nur die Treiber des Rechners, sondern ggf. genauso die Firmware der Router. Hierzu muss allerdings angemerkt werden, dass teilweise auch gerade mit den aktuellsten Treibern einer WLAN-Netzwerkkarte genau erst solche Probleme verursacht werden. Das Ausprobieren verschiedener Treiber (sofern verfügbar) ist hier also dringend angeraten. Weiterhin sollten alle möglichen Störfaktoren wie Firewall und Virenscanner von Drittanbietern deinstalliert werden. Häufig genug stellen sich solche Programme schon als Verursacher der Probleme heraus. Ein Deaktivieren dieser Programme reicht leider nicht aus, um diese vollständig als Fehlerquelle ausschliessen zu können. Erst wenn diese möglichen Fehlerquellen ausgeschlossen sind, machen wir uns auf die Suche nach weiteren Ursachen. Problem: es kann keine Verbindung zum WLAN-Netzwerk hergestellt werden. - Gerade wenn es sich um ein Gerät handelt, welches neu in einem bestehenden Netzwerk hinzugekommen ist, wird oftmals folgendes übersehen: am Router ist ein MAC-Adressfilter aktiviert und das neue Gerät ist noch nicht dort freigegeben. Nun bieten diese MAC-Adressfilter eigentlich schon länger keine Garantie mehr. Abhalten lassen sich damit eigentlich nur noch ahnungslose Gelegenheitseinbrecher. Wer es darauf anlegt, kann die MAC-Adresse einer zugelassenen Netzwerkkarte "abhören" und diese dann verwenden. - Überprüfen der Kompatiblität der Verschlüsselungsmethode. Wenn unter normalen Umständen keine Verbindung zustande kommt, zunächst ohne Sicherheitseinstellungen probieren. - Überprüfen der eingestellten Übertragungsgeschwindigkeit. Abhängig vom verfügbaren WLAN-Standard (802.11a, 802.11b, 802.11g, 802.11n(draft) usw.) kann hier eine Anpassung auf beiden beteiligten Geräten notwendig sein. Vorteilhaft ist es immer, auf allen Geräten den gleichen Übertragungsstandard eintragen zu können, wenn nur Geräte gleichen Standards verwendet werden. Problem: "Der Netzwerkadministrator hat eine Verbindungsherstellung mit den Drahtlosnetzwerken, die sich in Reichweite befinden, unterbunden. Wenden Sie sich an den Netzwerkadministrator, um weitere Unterstützung zu erhalten." - Hierfür ist oftmals (sofern es sich nicht um eine absichtlich herbeigeführte Einstellung z.B. in einem Firmennetzwerk handelt) die Installation von Fremdanbietersoftware verantwortlich. Ein bekanntest Beispiel wäre hier der "Swisscom Unlimited Data Manager". Abhilfe schafft eine Deinstallation der Software oder ein Löschen der Filterregel über eine mit Administratorrechten gestartete Eingabeaufforderung: Code:
netsh wlan delete filter permission="denyall" networktype="infrastructure" Problem: Verbindungsabbrüche nach bestimmter Zeit. - Energieeinstellungen überprüfen. Gerade bei Notebooks ist es leider üblich, zugunsten einer längeren Batterielaufzeit allen möglichen Komponenten den Energiesparmodus vorzugeben. Hierzu müssen die einstellbaren Optionen an verschiedenen Stellen überprüft werden. 1. in der Systemsteuerung (klassische Ansicht) -> Energieoptionen -> "Energiesparplaneinstellungen ändern -> Erweiterte Energieeinstellungen ändern -> VistaWLAN-TS-001.JPG Energieoptionen -> Drahtlosadaptereinstellungen -> Energiesparmodus -> Einstellung: Höchstleistung VistaWLAN-TS-011.JPG Diese Einstellung kann dann durch die Freigabe der Benutzerkontensteuerung VistaWLAN-TS-021.JPG an dieser Stelle auch gleich für die weiteren vorhandenen Enegiesparpläne überprüft bzw. geändert werden. 2. im Geräte-Manager in den Eigenschaften des jeweiligen Drahtlosnetzwerkadapters VistaWLAN-TS-031.JPG und dort (sofern vorhanden) im Register "Energieeinstellungen" die Option "Computer kann Gerät ausschalten um Energie zu sparen" deaktivieren. VistaWLAN-TS-041.JPG Wenn dieses Register nicht vorhanden ist, ist das kein Fehler, sondern es ist bereits im Treiber so vorgesehen, dass dieses Gerät nicht über eine solche Energiesparschaltung verfügt. - Virenschutzprogramme aktualisieren Viele der bekannten Sicherheitslösungen bieten die Option, einen HTTP und/oder Web-Filter einzuschalten. Leider scheint diese Funktion in einigen Fällen Fehler zu verursachen. So ist es z.B. von Kaspersky AV bekannt, dass hier genau diese Funktionen zu regelmässigen Verbindungsabbrüchen führen können. Kaspersky Personal Security Suite V 1.jpg Hierbei muss man sich natürlich darüber bewusst sein, dass ein Abschalten der Funktion auch einen Verlust an Sicherheit bedeutet. Besser wäre es daher auf ein Programm zu wechseln, welches diese Fehler nicht aufweist. Als besonders häufige Fehlerursache hat sich in solchen Fällen auch die Sicherheitssoftware von Norton erwiesen. Wenn bis hierhin noch nicht passiert, sollte man die Software zur Fehleranalyse vollständig deinstallieren. Problem: wahllose Verbindungsabbrüche Hier spielt häufig die Umgebung eine wichtige Rolle. Sind mehrere Drahtlosnetzwerke in Reichweite, können diese sich untereinander stören. Einige WLAN-Router bieten hierzu einen sogenannten "geschützten Modus" an, um die Beeinflussung durch benachbarte Funkkanäle besser abzugrenzen. Leider ist die Bezeichnung dieser Funktion nicht auf allen Routern gleichlautend umgesetzt, bzw. überhaupt vorhanden. Bringt der Drahtlosnezwerkadapter ein eigenes Tool für den detaillierten Scan der WLAN-Umgebung mit, kann man dieses Nutzen, um einen Kanal herauszusuchen, der möglichst weit von den anderen benutzen Kanälen entfernt liegt. Hat man kein mitgeliefertes Tool, hilft Network Stumbler bei der Diagnose. Auch eine feste Zuordnung der IP-Adressen kann hilfreich sein. Bietet der WLAN-Router die Reservierung von DHCP-Adressen an, sollte man diese nutzen. In schwierigen Fällen hilft auch manchmal eine Reduzierung der Geschwindigkeit des WLAN-Netzwerks durch festlegen eines niedrigeren Übertragungsstandards (also z.B. 802.11g statt 802.11n). Hierbei muss man dann ggf. Einbußen bei der Übertragungsgeschwindigkeit zugunsten eines stabileren Netzwerks in Kauf nehmen. Problem: Grafiken werden nicht oder nur in minderer Qualität dargestellt. Dieser Effekt tritt hauptsächlich im Zusammenhang mit installierter UMTS-Software auf. Um in dieser Verbindungsart wertvollen Traffik zu beschränken, werden von der Software die Grafiken im Browser komprimiert oder ganz abgeschaltet. Dieser Artikel wird bei neuen Erkenntnissen aktualisiert. Für Fragen, Hinweise oder weitere bekannte Fehler bitte die Rubrik Windows Vista Netzwerk - WinSupportForum nutzen. |
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