Diese Anleitung zeigt Schritt für Schritt, wie man mit vLite eine Vista Installations-DVD mit integriertem SP1 erstellt.
Benötigt werden:
-vLite 1.1.6 final (oder höher), Download unter
vLite - Windows Vista configuration tool (aktuell wird dort schon die Version 1.2final angeboten)
-die Vista Installations DVD (oder ein gemountetes Image der DVD)
-das Windows Vista Service Pack 1 Five Language Standalone (KB936330) in der jeweils benötigten Ausführung
32bit: Downloaddetails: Windows Vista Service Pack 1 Five Language Standalone (KB936330) 434.5 MB
oder
64bit: Downloaddetails: Windows Vista Service Pack 1 Five Language Standalone für x64-Systeme (KB936330) 726.5 MB
-je nach Version zwischen 3 und 3,25GB freier Festplattenspeicherplatz
-DVD-Brenner und DVD-Rohling
Zunächst muss natürlich vLite installiert werden. Dies erfordert keine besonderen Einstellungen oder Erklärungen.
Allerdings kann man es sich ersparen, die Software nach der Installation automatisch starten zu lassen, denn die Ausführung von vLite erfordert erhöhte Rechte.
Nachdem wir also vLite mit erhöhten Rechten gestartet haben, wählen wir zunächst einmal die deutsche Sprachversion aus.
Zu diesem Zeitpunkt sollten wir nun auch schon unseren Virenschutz deaktivieren, denn sonst benötigt alleine schon der nächste Kopiervorgang mehr Zeit, als nötig. Da es sich ja hoffentlich alles um Originaldateien handelt, besteht hier auch erstmal keine Gefahr.
Als nächstes erstellen wir einen Ordner auf unserer Festplatte, in dem die Installationsdateien gespeichert werden.
In diesem Beispiel habe ich dafür c:\SP1-DVD gewählt.
vLite erwartet nun die Angabe, wo sich unsere Installationsdateien befinden. Gemeint ist hier -wie auch das Programm selbst erläutert- die Original Vista DVD oder ein Image davon. Man kann ebenso die Ordner der Installations DVD zuvor auf die Festplatte kopieren.
Haben wir die Quelle und das Ziel ausgewählt, beginnt vLite mit dem Kopieren der Dateien auf die Festplatte, wofür zunächst knapp 2,5GB Speicherplatz erforderlich sind.
Sobald der Kopiervorgang beendet ist, werden wir zur Auswahl der gewünschten Betriebssystemversion aufgefordert.
Hier wird jetzt auch klar, dass das Endprodukt später nicht -wie die Original DVD- alle Versionen von Vista SP1 auf einer DVD vereint, sondern in unserem Beispiel nur die Ultimate-Version mit dem SP1 vorhanden sein wird.
Alle anderen nicht behandelten Versionen lassen sich zwar weiterhin installieren, sie enthalten jedoch nicht das SP1, solange nicht jede Version einzeln bearbeitet wird. Aufgrund des dafür notwendigen Zeitaufwandes, verzichtet man daher darauf, die nicht benötigten Versionen ebenfalls mit dem SP1 zu versehen.
Unsere getroffene Auswahl zeigt uns vLite dann auch im unteren Programmfenster an.
Mit einem Klick auf "weiter" gelangen wir dann auch schon in die Auswahl der Funktionen, wo uns auch gleich als erster Punkt die Servicepack Integration angeboten wird.
Haben wir die Checkbox "Servicepack Integration" aktiviert, ist im linken Programmfenster auch der Punkt "Integration" aktiv, über welchen wir nun zur Angabe des Speicherortes des heruntergeladenen Servicepacks gelangen.
Für die Integration benötigen wir die Standalone Version des Servicepacks, bei welcher es sich in unserem Beispiel um die 32bit-Variante handelt. Über den Button "Auswählen" geben wir also nun den Pfad an, wo unser Servicepack "Windows6.0-KB936330-X86-wave0.exe" liegt.
Sofort nach der korrekten Pfad-Auswahl beginnt vLite auch schon, das Servicepack zu entpacken und in die Installationsdateien zu integrieren.
Diese Integration nimmt nun eine gewisse Zeit in Anspruch. vLite gibt hier zwischen 30-90min an.
Der tatsächliche Fortschritt der Integration, lässt sich nicht genau verfolgen. Die Arbeit von vLite dürfte sich aber unschwer an den Festplattenaktivitäten erkennen lassen.
Da das Virenschutzprogramm deaktiviert ist, sollten wir die Wartezeit jetzt nicht unbedingt mit dem Surfen im Internet überbrücken.
vLite meldet den Abschluss der Integration und zeigt uns den Status dann als "Fertig" an.
Sofern bis hierher keine Fehler aufgetreten sind, können wir nun auch schon mit der Erstellung der ISO-Datei fortfahren, die wir dann später als unser Endprodukt brennen werden. Dazu gehen wir wieder in die Funktionen von vLite und aktivieren die Checkbox "ISO erstellen".
Über den Punkt "ISO" in der linken Funktionsleiste von vLite gelangen wir nun in den Auswahldialog, wie wir unser Image erstellen möchten.
Man kann das Image sowohl sofort auf CD/DVD brennen (bei dieser Auswahl sollten dann erkannte CD/DVD-Brenner in der Auswahl unter "Gerät" erscheinen),
als auch ein bootfähiges ISO-Image erstellen. Wenn wir uns die Eigenschaften unseres Beispielordners "c:\SP1-DVD" ansehen, zeigt dieser uns nach der Integration des SP1 eine Grösse von knapp 3GB an. Dadurch entfällt natürlich die CD als Medium für unser Endprodukt.
In unserem Beispiel erstellen wir nun sofort eine DVD. Haben wir den DVD-Brenner ausgewählt und eine leere DVD eingelegt, erkennt vLite dieses Medium und bietet die Auswahl "Brennen" an.
Nehmen wir die Auswahl "Brennen" vor, bittet vLite noch einmal um eine kurze Bestätigung
die wir natürlich geben. Damit startet dann auch schon direkt der Brennvorgang für unsere neue DVD.
Je nach Geschwindigkeit unseres Brenners, dauert der Brennvorgang dann nur wenige Minuten. Da wir keine weiteren Änderungen der Einstellungen von vLite vorgenommen haben, wird gleich im Anschluss die Überprüfung der erstellten DVD gestartet.
Verläuft diese Überprüfung erfolgreich, können wir vLite dann auch beenden, womit dann auch die Erstellung unserer SP1-integrierten Installations DVD abgeschlossen ist.
Nicht vergessen: Virenschutzprogramm wieder aktivieren.
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Auf die Möglichkeiten von vLite, weitere Anpassungen der Installations DVD vorzunehmen, wurde in dieser Anleitung verzichtet. Daher sei hier nur kurz erwähnt, dass diese Anpassungen natürlich ebenfalls im Programmablauf möglich sind.
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