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#1 |
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Administrator
Registriert seit: 31.01.2008
Ort: Earth\EU\DE\Berlin
Alter: 49
Beiträge: 17.285
9 ********* Windows 7 Ultimate Officeversion: Office 2007 |
Es war absehbar, dass sich nach dem regen Interesse an der Petition gegen die Internetsperren nun auch die Computerspieler gegen ein geplantes Killerspiel-Verbot formieren. Als Vertreter der Spieler positioniert sich gerade die Zeitschrift Gamestar, die natürlich ihre Leser in der betroffenen Zielgruppe hat.
Auch Seiten wie Golem.de: IT-News für Profis berichten bereits darüber. Um dem Anliegen der Spieler das entsprechende Gehör zu verschaffen, hat Gamestar hierfür einen Musterbrief vorbereitet. Mein Standpunkt steht bereits fest: wenn zwischen Spiel und Realität nicht mehr unterschieden werden soll, dann sollte man vielleicht als erstes die Politiker verbieten, die mit ihren Machtspielchen Millionen von Bürgern in ihren Grundrechten einschränken. |
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#2 |
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Moderator
Registriert seit: 11.02.2008
Ort: NRW
Alter: 48
Beiträge: 2.078
8 ******** Windows 7 Home Premium |
Zitat:
wenn zwischen Spiel und Realität nicht mehr unterschieden werden kann Allerdings werden sich solche Leute immer wieder irgendetwas suchen das sie dann in die Realität mitnehmen wollen und um solches zu finden...müssen sie nur die Nachrichten oder einen einfachen Krimi schauen, werden die also auch bald verboten? Heute erst wieder gelesen das ein betrunkener Autofahrer mit seiner Geisterfahrt auf der Autobahn eine Mutter mit Kind und Oma getötet hat...wieder so einer der von der Normalität abweicht...verbieten wir jetzt auch bald das Autofahren, immerhin sterben durch solche Sachen jährlich mehr Leute als durch Killerspiele. Es ist immer wieder folgender Ablauf...statt sich mit den Übeltätern auseinanderzusetzen...werden wieder alle über einen Kamm geschoren und gleich mit Verboten um sich geschmissen. ![]() Wobei ich sagen muss, ich selber (auch meine Kinder..zumindest nicht bei uns zu Hause) spiele solche Spiele überhaupt nicht und manche finde ich auch stark übertrieben (sehe diese ja ab und zu bei anderen), dennoch finde ich den Ansatz immer gleich alles verbieten zu wollen als die falsche Lösung an. Wer ein Verbrechen begehen will, der macht das auch...egal ob mit oder ohne Killerspiele, das beweist ja auch die Vergangenheit oder gab es zu Zeiten ohne Killerspiele keine Amokläufe? Das mehr Psychopaten rumlaufen als früher und da sollte man mal dran arbeiten, liegt ja wohl an der Gesellschaft die heutzutage existiert, da muss man ja schon fast am Rad drehen wenn ich das mal so sagen darf. ![]() Im Klartext: Ich bin kein Fan von Killerspielen...allerdings auch nicht von den ständigen Bevormundungen durch unsere Politiker u.s.w.!
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"Wer zwei linke Hände hat...braucht zwei flinke Füße"! |
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#3 |
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Administrator
Registriert seit: 31.01.2008
Ort: Earth\EU\DE\Berlin
Alter: 49
Beiträge: 17.285
9 ********* Windows 7 Ultimate Officeversion: Office 2007 |
Ich hab vorallem was gegen diese definitionslose Klassifizierung "Killerspiele", die pauschal mal wieder alles umfasst, was denen so in den Kram passen könnte.
Klar gibt es auch relativ geschmacklose Spiele. Bin ich auch nicht unbedingt ein Fan davon. Aber um dabei z.B. Kinder vor den "bösen Bildern" zu bewahren gibt es ein Jugendschutzgesetz und eine Freiwillige Selbstkontrolle der Spielehersteller. Diese sind schon so restriktiv, dass Kinder und Jugendliche erst garnicht mit entsprechendem Material in Berührung kommen, wenn die diesbezüglichen Vorschriften eingehalten werden. Was jetzt also passieren soll ist die Entmündigung des erwachsenen Bürgers, dem entsprechende Inhalte verboten werden sollen. Mit dem Begriff "Killerspiele" wird hier wiedermal ein Gespenst an die Wand gemalt, das es in Wirklichkeit so garnicht gibt. Warum trauen sich denn die Politiker z.B. nicht an Kinofilme und deren Hersteller heran? Dort gibt es oftmals weitaus mehr Gewalt zu sehen, als für manchen gut ist! Dort reichen die Altersbeschränkungen doch offensichtlich auch aus, um unseren Politikern ein gutes Gewissen einzuheucheln! Oder etwa nicht? Vielleicht liegen ja auch schon die Pläne in der Schublade, mit denen die Medien künftig nur noch Volksmusik und Wetten dass...? als "Unterhaltung" anbieten dürfen. Das wäre dann ja nur der logische nächste Schritt. Gewalt ist nunmal Bestandteil unserer Realität. Leider. Nur geht dabei die schlimmste Gewalt immernoch von denjenigen aus, die sie jetzt wegdiskutieren wollen: von den Politikern. Oder wer ist für Kriege verantwortlich? Wer rüstet seine Polizeitruppen mit Waffen gegen Demonstranten aus? Mir würden da noch sehr viel mehr Beispiele einfallen - aber dann wird's gemein. ![]() |
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