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Die Entwicklungsabteilungen der großen Filmstudios arbeiten bereits an möglichen Nachfolgetechnologien der 3D-Filme, berichtet die New York Times. Während die sogenannten Research-and-Development-Abteilungen (R&D) in der Vergangenheit noch das Ziel hatten, möglichst originelle Filmideen zu entwickeln, dreht sich heute alles um Technik. Dabei stünde die wichtige Frage "Was kommt als Nächstes?" im Mittelpunkt.
Sony versucht diese Frage in einem eigens gegründeten 3D-Technologie-Center zu beantworten, wo die Experten von morgen ausgebildet werden. In den 90er-Jahren hatte Sony bereits etwas ähnliches mit einem eigenen Zentrum für HD-Fernsehen versucht, war damals jedoch gescheitert. Avatar demonstriert Chancen Die Filmindustrie sei zwar traditionell misstrauisch gegenüber neuer Technologien, der Erfolg von James Camerons Avatar habe nun jedoch eine Türe geöffnet. Cameron hatte den Film 15 Jahre lang aufwendig vorbereitet und musste das Projekt zu großen Teilen über private Investoren finanzieren. Studios seien immer noch kaum dazu bereit, aufwendige Forschungsarbeiten zu unterstützen, an deren Ende womöglich kein erfolgreiches Produkt stünde. An der Weiterentwicklung des Mediums arbeiten dafür beispielsweise die Studenten der University of Southern California. George Lucas unterstützt die dortige School of Cinematic Arts, die mit viel Unterstützung aus der Industrie an transmedialen Projekten arbeitet. "Wir können uns den Trial-and-Error-Prozess leisten, den sich Studios nicht leisten können", so Rektorin Elisabeth M. Daley. Daraus entstehen mitunter ausgefallene Projekte, die trotzdem Ausirkungen auf die Weiterentwicklung des Films haben könnten. So versucht ein Student, psychologische Erkenntnisse in den Filmwelt einzubringen, um Glücksgefühle bei den Zuschauern auszulösen, während ein anderer den Zuschauer in einer Art Doku-Computerspiel in die Rolle der Hauskatze des ehemaligen iranischen Ministerpräsidents Mosaddegh schlüpfen lässt. (pte) |
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