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Beschleunigungsmesser - oft einfach als Bewegungssensoren bezeichnet - spielen eine wesentliche Rolle im Nutzerinterface von Smartphones wie dem iPhone oder Palms Pre. Der Erfolg dieses Steuerungskonzepts, das einzigartige Anwendungsmöglichkeiten eröffnet, färbt immer mehr auch auf einfachere Handys ab. Nächstes Jahr wird bereits ein Drittel aller Handys weltweit mit Beschleunigungsmesser ausgeliefert werden, so die Marktforscher von iSuppli. Schon dieses Jahr setzen einige führende Hersteller in neuen Modellen sehr stark auf Beschleunigungssensoren.
![]() "iBeer" dank Beschleunigungsmesser (Foto: hottrix.com) "Zwar ist nur wenigen Konsumenten klar, was Beschleunigungsmesser sind, doch sie wissen, dass ihr Bildschirm automatisch zwischen Portrait- und Landscape-Modus wechselt, wenn sie ihr iPhone drehen", sagt Jérémie Bouchaud, Direktor und Principal Analyst für den Bereich Mikroelektromechanische Systeme bei iSuppli. Auch Dinge wie das virtuelle Würfeln per Handbewegung oder diverse Bierglas-Leer-Anwendungen im iPhone App Store sind Nutzern mittlerweile bekannt. Das japanische Telekom-Unternehmen KDDI wiederum hat ein Sicherheitssystem auf Schüttelbasis entwickelt. Für all diese Anwendungen sind letztendlich die Möglichkeiten der Beschleunigungsmesser verantwortlich. "Diese Möglichkeiten breiten sich nun über Smartphones hinaus auch auf andere Handys aus", sagt Bouchaud. Hatten 2008 noch weniger als zehn Prozent der ausgelieferten Handys Beschleunigungsmesser, so setzen sie sich schon 2009 immer mehr durch. Ein Fünftel aller Geräte wird dieses Jahr mit den Sensoren ausgeliefert werden, so die iSuppli-Schätzung. Bei neuen Modellen setzen große Hersteller immer stärker auf Beschleunigungsmesser. Sony Ericsson verbaute diese 2009 laut iSuppli bislang anteilsmäßig am intensivsten, in 18 der 19 im laufenden Jahr vorgestellten Modelle. Bei Handy-Marktführer Nokia kommen immerhin 38 Prozent der bisherigen 2009er-Modelle mit den Bewegungssensoren. Insgesamt lag der Anteil der Beschleunigungsmesser-Geräte unter allen im bisherigen Jahresverlauf vorgestellten Modellen bei 18,3 Prozent. Im zweiten Halbjahr wird dieser Anteil iSuppli zufolge voraussichtlich weiter steigen. (pte) |
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