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Die geplante mobile Skype-Version für das iPhone sorgt bereits vor der erwarteten Freigabe für schwere Irritationen in der Mobilfunkbranche. So ließ die Deutsche Telekom-Tochter T-Mobile über ihren Sprecher vermelden, dass das Unternehmen die Nutzung des Internet-basierten Telefondienstes blockieren werde. Durch eine massenhafte Nutzung von Skype drohe eine Überlastung der Netze und, damit einhergehend, eine Verringerung der Gesprächsqualität. Auch in rechtlicher Hinsicht bestünden keine Bedenken gegen eine Blockade, da von Seiten Apples keine zwingenden Vorgaben gemacht worden seien, die von Skype angebotenen Dienste zuzulassen, so T-Mobile-Sprecher Alexander von Schmettow.
Die Branche ist hinsichtlich des Skype-Vorstoßes auf das iPhone und der später folgenden Blackberry-Variante allerdings gespalten. Während T-Mobile in Deutschland auf stur schaltet, gibt sich das Unternehmen in Österreich weit gelassener. Wie das Unternehmen mitteilt, sind derzeit keine Blockaden von Netz- oder Hardwarekomponenten geplant. "Wir befürchten aufgrund der zum Teil geringeren Gesprächsqualität mit Skype keine ernstzunehmenden Umsatzeinbußen", sagt Katrin Scharl, Senior Consultant Produkt PR von T-Mobile Österreich. Zudem wolle man den Kunden von T-Mobile Österreich die Gelegenheit geben, die technischen Möglichkeiten ihrer Mobiltelefone zur Gänze auszunützen, so die kundenfreundlichere Antwort aus Österreich. Und auch T-Mobile-Mitstreiter Orange http://www.orange.at sieht derzeit keinen Grund gegeben, Skype auf dem iPhone oder Blackberry zu sperren. "Wir sehen in Skype eigentlich keine große Konkurrenz", erklärt Orange-Sprecherin Petra Jakob. Die Tarifstruktur in Österreich ermögliche ohnehin sehr günstiges bis kostenloses Telefonieren, so Jakob mit Verweis auf die aktuellen Flatrates, in denen auch eine beträchtliche Anzahl an Freiminuten ins europäische Ausland inkludiert sind. Zudem habe man schon bisher Skype auf einigen Smartphones installieren können und Orange sehe folglich keinen Grund, dies jetzt für Geräte wie das iPhone zu verbieten, so die Unternehmenssprecherin. Die für das iPhone benötigte Version wurde bereits Anfang 2009 angekündigt und soll schon ab morgen, Dienstag, vom iTunes App Store heruntergeladen werden können. Die für den Blackberry benötigte Applikation wird voraussichtlich ab Mai des laufenden Jahres verfügbar sein. Die Nutzung von VoIP-Diensten ist laut Angaben des IT-Portals Cnet ohnehin nicht uneingeschränkt möglich. So sollen alle vom Desktop bekannten Funktionen erst nach und nach auch auf dem iPhone nutzbar sein. Skype auf dem iPhone soll laut derzeitigem Informationsstand zudem auch nur über WLAN-Verbindung genutzt werden können und nicht etwa über die mobile Internetverbindung der Provider. T-Mobile Deutschland denkt aber darüber nach, den Skype-Dienst innerhalb der eigenen WLAN-Hotspots zu unterbinden, so Schmettow. Vertraglich sei dies möglich, die Voraussetzung sei allerdings, dass dies technisch realisierbar ist. (pte) |
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