Der taiwanesische Elektronikhersteller Acer
http://www.acer.de hat vor, im kommenden Jahr bis zu 50 Prozent des weltweiten Netbook-Markts an sich zu reißen. Auch das aktuelle Kalenderjahr soll gut verlaufen, mit zumindest fünf Mio. verkauften Geräten bis Jahresende, berichtet das Branchenportal Digitimes. Weiterhin auf dem Vormarsch bei kompakten Geräten ist das Betriebssystem Linux. Beispielsweise wird Intel in Zusammenarbeit mit der taiwanesischen Regierung die Distribution Moblin
http://moblin.org durch ein Kompetenzzentrum fördern, um Moblin verstärkt auf Netbooks und die noch schlankeren Mobile Internet Devices (MIDs) zu bringen.
Gerade durch Netbooks hat Linux im laufenden Jahr verstärkt Einzug auf Consumer-Computer gehalten. Dazu, dass dieser Trend sich fortsetzt, dürfte eine gemeinsame Initiative von Intel und dem taiwanesischen Wirtschaftsministerium (MOEA) beitragen. Gemeinsam wird im Heimatland wichtiger Hardwareanbieter wie Acer und Asus das "Moblin Enabling Center" etabliert. Dieses soll Hard- und Softwareanbieter mit Ausbildungs- und Consultingdiensten unterstützen. So wollen Intel und das MOEA die Entwicklung von Internetgeräten, die auf Intels Atom-Prozessoren sowie die Linux-Distribution Moblin setzen, begünstigen. Neben Netbooks schielt Intel dabei auch auf handliche MIDs, schlanke Nettop-Computer und Informationssysteme für Fahrzeuge. Branchenkenner dürften von diesem Schritt wenig überrascht sein. ABI Research Vice President Stuart Carlaw hatte bereits Anfang August prognostiziert, dass Moblin von seinen Verbindungen zu Intel profitieren werde. (
pte)