Zitat: Anscheinend hast du nicht viel Erfahrung mit modernen Wiederherstellungsprogrammen. Die Frage war ja nicht wer wieviel Aufwand betreiben muss um die Daten wiederherstellen zu können, sondern die sichere Vernichtung der Daten.
Meiner Meinung nach ist der Aufwand zur Wiederherstellung hier eben doch ein wichtiges Kriterium:
Eine anonymisierte Entsorgung einer mit Nullen überschriebenen Platte, auf der man (z.B.) noch die Platine beschädigt so dass sie nicht mehr läuft, bringt das Datenklau-Risiko für mich auf einen (Un-)Wahrscheinlichkeitswert der weit hinter demjenigen anderer Lebensrisiken liegt. Und, nebenbei, auch weit hinter demjenigen, das ich täglich eingehe durch bloße Benutzung meines Computers (oder eines Fahrzeugs z.B.)
Dazu meine Philosophie: Risiken dieser "Klasse" gibt es hunderte. Finge ich an über sie alle nachzudenken und sie mit großem Aufwand zu eliminieren dann käme ich wohl nicht mehr viel zum eigentlichen Leben. Mein Einkommen ginge für Prämien drauf und meine Zeit für Sicherheitsmaßnahmen. Ich müsste permanent eine schusssichere Weste tragen und auch als Fußgänger einen Helm (gegen den Blumentopf aus dem 5. Stock) 20 Impfungen jährlich wäre das mindeste. - Und dann gilt immer noch - eines von hundert Minirisiken mit großem Aufwand zu eliminieren - und die anderen alle bestehen zu lassen, macht für mich keinen logischen Sinn. Wobei ich trotzdem versuche normale "Lebensvorsicht" anzuwenden. Im konkreten Fall also - das Risiko muss nicht null werden, "fast null" muss genügen. Nullen schreiben und einen Chip beschädigen - OK, das geht schnell genug. Stundenlanges Schrauben und Hämmern - zu großer Aufwand. Und 30 mal überschreiben auch.
meint jedenfalls Memenus
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