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Alt 11.02.2008, 20:40   #1
BuckFix
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Standard Wiederherstellungsumgebung lokal installieren

Einleitung:

Unter Windows2000/XP konnte man noch die Wiederherstellungskonsole einfach mit dem Befehl i386\winnt32 /cmdcons von der CD installieren.
Unter Vista ist die Installation, die sich jetzt WinRE (Windows Recovery Environment) nennt und die bekannte Wiederherstellungskonsole ersetzt, nun wesentlich komplizierter geworden.

Zwar kann man die Wiederherstellungumgebung jederzeit von der DVD starten, aber es kann durchaus Vorteile haben, eine solche Wiederherstellungsumgebung auch lokal zu installieren. Wer nimmt schon eine Vista-DVD mit, wenn er mit seinem Notebook auf Reisen geht? Bei einem unterwegs auftretenden Fehler wäre man ohne die Vista-DVD ziemlich hilflos. Ebenso gibt es Subnotebooks, die erst garnicht über ein internes CD/DVD-Laufwerk verfügen. Der höhere Aufwand, den die Installation der Wiederherstellungsumgebung unter Vista erfordert, ist also in vielen Fällen durchaus gerechtfertigt.

Vorbereitung:

Was wird benötigt?

1. Die Vista Installations DVD.

2. Das "Windows Automated Installation Kit (AIK), welches man für Windows Vista ohne SP1 hier: Downloaddetails: Windows AIK bzw. für Vista mit SP1 und Server 2008 hier: WAIK (1202.6 MB) herunterladen kann. Das kann schonmal eine Weile dauern, denn immerhin handelt es sich hierbei um einen Download mit 698MB. Für ein englisches Vista lädt man sich natürlich dann die englische Version herunter.

3. CD/DVD-Brenner, einen Rohling (CD oder DVD) mit einer Kapazität von mind. 700MB für das AIK. Mit dem unter dem nächsten Punkt genannten ISO-Recorder liess sich das AIK problemlos auf eine 700er CD-R brennen.

4. Ein Brennprogramm, welches die IMG-Datei verarbeiten kann. Der Einfachheit halber habe ich die IMG-Datei in eine ISO-Datei umbenannt, da ISO-Dateien von den gebräuchlicheren Programmen verarbeitet werden können (wer beim ändern der Dateiendung Probleme hat, muss sich die Anzeige der Dateinamenerweiterungen in den Ordneroptionen erst
aktivieren). Der heruntergeladenen Datei schadet das umbenennen nicht, Image bleibt Image.
Zum Brennen kann dann auch das kostenlose ISO-Recorder V3 von Alex Feinman verwendet werden: ISO Recorder v3 , es eignen sich aber auch Programme wie z.B. Nero dazu.

5. Genügend (mindestens 1,6GB) freier Speicherplatz zum Speichern des AIK (ca.700MB bzw. 1,2GB je nach Version), zur Installation des AIK (ca.790MB) und für die Bereitstellung des Images (ca.115MB).

6. Eine eigene freie Partition (150MB sind ausreichend) die später die Wiederherstellungsumgebung beinhaltet. Es wäre zwar möglich, die Wiederherstellungsumgebung auch auf die Systempartition zu installieren, jedoch wäre dies im Fall eines Fehlers an eben dieser Partition dann u.U. auch nicht nutzbar. Die Partition sollte nicht mit Bitlocker verschlüsselt sein.
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